Category: Aktivismus

Du bist ein Nazi. Und du weißt es.

Du sagst, du wählst nur aus Protest. Du sagst, du bist ja kein Nazi. Du sagst, der Begriff sei doch inflationär. Stimmt nicht. Stimmt nicht. Stimmt nicht. Seit dem 2. Mai 2025 ist die AfD vom Bundesamt für Verfassungsschutz gesichert rechtsextrem. Höcke ist gerichtsfest Faschist. In Potsdam wurde die Deportation von Millionen Menschen mit deutschem Pass besprochen. Hanau hatte neun Tote. Halle hatte zwei. Lübcke einen. Der NSU zehn. 1.488 rechte Gewalttaten allein 2024. Und neunzig Prozent aller AfD-Wähler:innen geben in Studien an, dass sie sich von dieser Partei "gut vertreten" fühlen. Du wusstest das. Du weißt das. Und du hast trotzdem das blaue Herz in deine Bio gesetzt, likest die Hetze, teilst die Memes und sagst beim Familienessen: "Aus Protest, ne." Schluss damit. Ab hier wird Tacheles geredet. Ab hier nennen wir die Dinge beim Namen. Ab hier hörst du auf, dich hinter Ausreden zu verstecken, die schon deine Urgroßeltern 1946 nicht mehr verkauft haben. Ein Text, der dich dort packt, wo du wirklich getroffen wirst: bei der Wahrheit über dich selbst. [Mehr lesen...]

Demokratie auf Abruf: Was der Umbau von „Demokratie leben!“ wirklich bedeutet

Mehr als 600 Projekte hängen am Programm „Demokratie leben!“, aber die Bundesregierung liefert den Träger*innen keine verlässliche Perspektive für 2027. Unsicherheit wird hier nicht verwaltet, sie wird politisch produziert. Was als Effizienz verkauft wird, trifft Beratungsstellen, Präventionsarbeit und lokale Schutzräume mitten ins Fundament. Während rechts außen stärker wird, sollen genau die Strukturen im Nebel planen, die Demokratie täglich verteidigen.

Antifa? Ja, bitte. Und danke für die Einordnung.

Am Rednerpult im Bundestag, am Stammtisch, in der Talkshow, auf der Demo – überall dasselbe Bild: jemand zeigt auf Menschen, die gegen Faschismus eingestellt sind, und ruft empört „Antifa!" als wäre das eine Anklage. Ist es auch. Nur nicht die, die gemeint war. Denn „Antifa" bedeutet nichts anderes als antifaschistisch. Und wer das als Beleidigung meint, hat damit mehr über sich selbst gesagt als jede Verfassungsschutzakte je könnte. [Mehr lesen...]

Tränen der Wut und Verzweiflung

Als trans Frau sitze ich heute mit Tränen der Wut vor meinem Bildschirm. Was in Großbritannien gerade passiert, ist nichts anderes als ein Frontalangriff auf unsere Existenz – und J.K. Rowling klatscht jubelnd in die Hände, während sie Millionen in diese Kampagne pumpt. Dieses Gerichtsurteil vom 16.04.2025 ist die Krönung ihres jahrelangen Hasses....

Christin Löhner zum Heutigen Internationalen Tag zu Trans* Sichtbarkeit (TDoV)

Heute ist der 31. März 2024. Heute ist der Internationale Tag der Trans* Sichtbarkeit (Transgender Day of Visibility, TdoV). Zudem ist immer die letzte Woche im März der Gesundheit von Queeren Menschen gewidmet. Die Woche der Sichtbarmachung Queerer Gesundheit und der Tag der Trans* Sichtbarkeit sind uns trans* Menschen ganz besonders wichtig. Aber warum? Kaum gibt es einen Artikel, eine Kolumne oder gar einen Fernsehbericht über trans* Menschen, über die medizinische Versorgung von trans* oder inter* Menschen oder gar einen Bericht über den Hass, die Hetze und die verbale und körperliche Gewalt gegen trans* Menschen, ist der Aufschrei in der Gesellschaft und bei den Lesenden oder Zuschauern wieder groß...

Internationaler Frauentag 2024: Christin Löhner hält Rede in Singen am Hohentwiel

Zum heutigen Frauentag halte ich eine 13 minütige Rede auf einer großen Kundgebung in Singen am Hohentwiel am Bodensee. Los gehts in der Innenstadt am Brunnen (Hadwigstraße 11) um 14 Uhr! Ich freue mich auf möglichst viele Besucher*innen! Für alle die diese Rede nicht live hören können, weil sie nicht nach Singen kommen können, gibt es hier die Rede wie folgt auch zum Nachlesen...

Leserbrief im Schwarzwälder Boten: Von welchem Gott sprechen wir?

Am 16. Februar 2024 erschien in der Lokalzeitung “Schwarzwälder Bote” ein Interview mit mir und über die von mir neu gegründete Selbsthilfegruppe in Sulz am Neckar - Fischingen. Nun wurde in eben dieser Lokalzeitung ein Leserbrief abgedruckt, der folgenden Titel enthält: "Von welchem Gott reden wir?". Ich konnte es mir nicht nehmen lassen, auf diesen Leserbrief zu antworten. [Mehr lesen...]