FediSuite: Endlich richtige Analytics für deine Fediverse-Accounts
Wer das Fediverse ernsthaft nutzt, kennt das Problem. Man postet täglich, engagiert sich, beobachtet die Reaktionen, aber ein wirkliches Bild davon, wie sich der eigene Account entwickelt, welche Inhalte funktionieren und zu welchen Zeiten das Publikum am aktivsten ist, bleibt unsichtbar. Mastodon zeigt eine Followerzahl. Pixelfed zeigt Likes. Mehr gibt es nicht. Während Facebook und Instagram ihren Nutzerinnen und Nutzern detaillierte Dashboards mit Wachstumskurven, Engagement-Auswertungen und konkreten Optimierungsvorschlägen bieten, tappt man im Fediverse im Dunkeln. Das war lange ein blinder Fleck, den das Fediverse-Ökosystem einfach akzeptiert hat. FediSuite will das ändern. FediSuite ist eine kostenlose, vollständig quelloffene Social-Media-Management-Plattform, die von Grund auf für das Fediverse gebaut wurde und erstmals echte Analytics für Fediverse-Accounts zugänglich macht. Follower-Wachstum über die Zeit, Engagement-Verläufe, Heatmaps der besten Posting-Zeiten, Hashtag-Performance, Top-Beiträge, Engagement-Aufschlüsselungen und eine Tips-Engine, die konkrete Handlungsempfehlungen aus den eigenen realen Daten ableitet, statt generische Ratschläge aus dem Internet zu recyceln. Dazu kommt ein intelligenter Composer mit plattformspezifischen Regeln, zuverlässiges Scheduling und die Möglichkeit, bis zu dreizehn verschiedene Fediverse-Plattformen aus einer einzigen Oberfläche heraus zu verwalten. FediSuite ist kostenlos nutzbar, bleibt kostenlos und ist unter der GPL-3.0-Lizenz vollständig Open Source. Wer möchte, kann die Plattform auf dem eigenen Server selbst betreiben und behält damit die volle Kontrolle über die eigenen Daten. In diesem Artikel schaue ich mir FediSuite im Detail an und erkläre, warum dieses Tool eine echte Lücke im Fediverse-Ökosystem schließt. [Mehr lesen...]
Selektiver Gehorsam: Wir hören der Wissenschaft zu - aber nur wenn es uns passt
Wenn Wissenschaftler*innen bessere Akkus erfinden, schnellere Prozessoren oder wirksamere Impfstoffe, dann jubeln wir. Dann sind sie die Helden des Fortschritts, die Retter der Moderne, die klugen Köpfe, denen wir alles verdanken. Aber wenn exakt dieselben Menschen, mit denselben Methoden, denselben Daten und denselben Universitäten im Rücken, geschlossen und seit Jahrzehnten erklären, dass die Klimakatastrophe menschengemacht ist und wir sofort handeln müssen, dann sagen plötzlich alle: Nö. Zu teuer. Zu weit weg. Zu unbequem. Mein gesunder Menschenverstand sagt was anderes. Dieser Artikel ist kein sachlicher Überblick. Er ist eine Wutrede. Eine mit Zahlen, Fakten und dem festen Willen, niemandem zu schmeicheln. [Mehr lesen...]
Antifa? Ja, bitte. Und danke für die Einordnung.
Am Rednerpult im Bundestag, am Stammtisch, in der Talkshow, auf der Demo – überall dasselbe Bild: jemand zeigt auf Menschen, die gegen Faschismus eingestellt sind, und ruft empört „Antifa!" als wäre das eine Anklage. Ist es auch. Nur nicht die, die gemeint war. Denn „Antifa" bedeutet nichts anderes als antifaschistisch. Und wer das als Beleidigung meint, hat damit mehr über sich selbst gesagt als jede Verfassungsschutzakte je könnte. [Mehr lesen...]
Xavier Naidoo und die Chips der Verdammnis
Xavier Naidoo ist zurück. Nicht nur auf der Bühne, sondern auch tief im verschwörungsideologischen Sumpf, aus dem er angeblich 2022 herausgeklettert war. Vor dem Bundeskanzleramt erklärte der Mannheimer Soulsänger im Februar 2026 der Welt, dass die Firma Lay's embryonales Gewürzmittel auf ihre Chips streue und dass wir alle schon unwissentlich Menschenfleisch gegessen hätten. Was klingt wie der Wahn eines einzelnen Mannes, ist in Wirklichkeit das nächste Kapitel einer langen Geschichte: Antisemitismus, recycelt als Internetmythos, verpackt in Kartoffelchips. Dieser Artikel zerlegt Naidoos Aussagen, erklärt ihre historischen Wurzeln in mittelalterlichen Ritualmordlegenden und nimmt sich dabei die Zeit, auch Chemtrails, die flache Erde, die angeblich gefälschte Mondlandung und andere Klassiker der Verschwörungsideologie so gründlich durch den Kakao zu ziehen, dass selbst hartgesottene Aluhut-Träger ins Wanken kommen sollten. [Mehr lesen...]
Das schönste Land der Welt - und ihr merkt es nicht mal
Deutschland geht den Bach runter. Die Wirtschaft kollabiert. Man darf ja gar nichts mehr sagen. So klingt es täglich aus den Stammtischen, Telegram-Kanälen und Kommentarspalten dieser Republik. Doch was, wenn all das schlicht nicht stimmt? Was, wenn Deutschland tatsächlich eines der freiesten, reichsten und sozial abgesichertsten Länder ist, die jemals auf diesem Planeten existiert haben – und ein gezielt produzierter Pessimismus uns davon abhält, das zu erkennen? Dieser Artikel rechnet ab: mit dem organisierten Elend-Narrativ der Rechten, mit der Lüge vom deutschen Niedergang und mit einer Partei, die das Fundament dessen, worüber sie vorgibt zu klagen, am liebsten selbst einreißen würde. [Mehr lesen...]
Der Unterschied zwischen rechts und links heißt: Menschenhass oder Menschenwürde
Es gibt eine Lüge, die seit Jahren durch Talkshows, Parlamentsreden und Social-Media-Timelines geistert. Sie klingt ausgewogen, fast weise. Sie lautet: „Links- und Rechtsextremismus sind gleich gefährlich." Diese Lüge hat Konsequenzen. Sie relativiert 222 Todesopfer rechter Gewalt seit 1990. Sie verhöhnt die Opfer von Halle, Hanau und dem NSU. Sie ignoriert täglich steigende Gewalt gegen queere und trans* Menschen. Und sie kriminalisiert jene, die sich dem Hass entgegenstellen - während sie die Verursacher dieses Hasses schützt. Dieser Artikel ist eine Abrechnung. Mit falschen Gleichsetzungen, mit der Hufeisentheorie als politischem Werkzeug, mit der berechneten Neutralität einer Mitte, die längst keine mehr ist. Belegt mit amtlichen Zahlen. Ohne Ausflüchte. [Mehr lesen...]
Mein Abschied von Facebook, Instagram, Twitter, Youtube und Whatsapp
Ich habe Facebook, Instagram, Twitter, YouTube und WhatsApp verlassen. Nicht aus Trotz, sondern aus Überzeugung. In diesem Artikel erkläre ich, warum diese Plattformen längst keine harmlosen Kommunikationswerkzeuge mehr sind, sondern Teil einer digitalen Infrastruktur geworden sind, die Aufmerksamkeit, Beziehungen und menschliches Verhalten in Daten verwandelt. Mein Abschied war kein Rückzug aus dem Internet – sondern ein Schritt hin zu echter digitaler Selbstbestimmung und offenen Alternativen. [Mehr lesen...]
Die zerbrechlichen Ketten der Bequemlichkeit
Wir haben unsere digitale Freiheit gegen Komfort eingetauscht. Microsoft, Amazon, Google und Meta bestimmen, wie wir kommunizieren, arbeiten und denken. Der CrowdStrike-Schock war kein Unglück, er war eine Ansage. Es ist Zeit, die Ketten zu sprengen. Ein Plädoyer für die digitale Emanzipation Europas. [Mehr lesen...]
Warum ich 1000 E-Mail-Adressen nutze - und warum Du das auch tun solltest
Die meisten Menschen nutzen eine einzige E-Mail-Adresse für alles: Online-Shops, Foren, Newsletter, Apps und soziale Netzwerke. Klingt praktisch – ist aber ein Sicherheitsproblem. Denn sobald diese Adresse in einem Datenleck landet, verbreitet sie sich unkontrolliert im Netz. Spam, Phishing und dubiose Werbung sind dann nur eine Frage der Zeit. Ich gehe einen anderen Weg: Für jeden Dienst verwende ich eine eigene E-Mail-Adresse. Möglich macht das eine simple Technik namens Catch-All. Das Ergebnis ist überraschend effektiv: Ich erkenne sofort, woher Spam kommt, kann einzelne Adressen gezielt abschalten und behalte die Kontrolle über meinen Posteingang. Warum dieses System funktioniert – und warum es jeder nutzen sollte – erkläre ich im Artikel. [Mehr lesen...]
Dein Browser kann Leben retten. Du nutzt ihn für Netflix.
Über Informationsfreiheit als Menschenrecht, die Brutalität digitaler Zensur – und was du heute noch dagegen tun kannst. Wir leben in einer Zeit, in der Information nicht mehr nur Macht ist – sie ist Überleben. Und wer über Information herrscht, herrscht über Realität. Das wissen Diktatoren. Das wissen autoritäre Regime. Das wissen auch einige demokratisch gewählte Regierungen besser, als ihnen lieb sein sollte. Die Frage ist: Wissen wir es auch? [Mehr lesen...]